Eine Hundehaftpflicht ist immer dann zur Stelle, wenn Schäden entstehen, die durch den Hund einer versicherten Person verursacht werden. Dabei kann es sich um Schäden am Leben oder der Gesundheit von anderen Menschen handeln, aber natürlich auch um Beschädigungen oder gar Zerstörungen von fremdem Eigentum. Eine Hundehaftpflichtversicherung kommt dabei sowohl für Personenschäden auf als auch für Sachschäden. Ein dritter Fall sind hierbei die sogenannten Vermögensschäden, die immer dann auftreten, wenn durch das Verhalten eines Hundes indirekte Schäden am Vermögen einer Person auftreten. Ein gutes Beispiel ist hierbei der „böse“ Hund vor dem Ladenlokal, der die Kundschaft vertreibt.

Die Aufgaben einer Hundehaftpflicht umfassen jedoch nicht nur die Abwicklung eines Schadens, sondern gehen wesentlich weiter. So wird auch stets von Seiten der Versicherung geprüft, ob ein Schadensersatzanspruch überhaupt gerechtfertigt ist oder nicht. Sollte dies nämlich nicht der Fall sein, übernimmt die Hundehaftpflichtversicherung auch die Ablehnung solcher unberechtigter Forderung einschließlich der Führung und Finanzierung eines Prozesses.

Daneben gibt es einige Extras, die von Anbieter zu Anbieter verschieden sind. So bieten viele Hundeversicherungen einen Versicherungsschutz ohne Leinenzwang an. Dazu kommt, dass der Schutz auch gilt, wenn das Tier ausnahmsweise von einer anderen Person gehütet wird. Um festzustellen, welche Anbieter diese Leistungen im Programm haben, sollte man vorher unbedingt einen Hundehaftpflicht Vergleich durchführen, der auf unserer Webseite kostenlos zur Verfügung steht.

Dagegen existiert natürlich auch ein Katalog an Kosten, die die Hundehaftpflicht auf keinen Fall übernimmt. Dazu gehören vor allem Schäden, die der Hund dem Versicherten zufügt. Auch finanzielle Schäden, die aus einer gewerblichen Nutzung eines Hundes entstehen, werden nicht übernommen. Weitere Leistungsausschlüsse bestehen selbstverständlich bei mutwillig herbeigeführten Schäden, die zum Beispiel aus einer wissentlichen Provokation des Hundes resultieren.

Darüber hinaus werden von den meisten Hundehaftpflichtversicherungen auch keine Schäden ersetzt, die Figuranten durch einen Hund erleiden. Dabei geht um Scheinverbrecher, die beim Hundetraining die scheinbar böse Person darstellen, die der Hund fassen soll.